Monday, 27. october 2008
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/Okt.
/2008
18:02
HERBST
Die Natur hält den Atem an, bevor sie in winterliche Starre
verfällt.
In der Ruhe wird sie zu Künslerin und zaubert wundersamste Formen und Farben hervor. Wie ein Gemälde wirkt ein Mischwald mit seinen vielfälltigen Farbenspiegelungen.
Das Grün des entschwundenen Sommers mischt sich mit braunen Tönen und warmem Gold zusammen. In den letzten Sonnenstrahlen, die diese Naturkompositionen leicht betasten, werden zahlreiche bildliche Assoziationen geweckt: Lichtgestallten schleichen durch im Laub, sie werden lebendig und wandeln sich in unglaubwürdige farbliche Arrangements um.
Der noch feine Herbstwind weht zierliche Klänge, angehängte an einzelnen silbernen Fäden des Altweibersommers. Jedes Geräusch klingt wie Vivaldis "Oboenkonzert"
Hören Sie es?
Der Herbst ist gekommen.
In der Ruhe wird sie zu Künslerin und zaubert wundersamste Formen und Farben hervor. Wie ein Gemälde wirkt ein Mischwald mit seinen vielfälltigen Farbenspiegelungen.
Das Grün des entschwundenen Sommers mischt sich mit braunen Tönen und warmem Gold zusammen. In den letzten Sonnenstrahlen, die diese Naturkompositionen leicht betasten, werden zahlreiche bildliche Assoziationen geweckt: Lichtgestallten schleichen durch im Laub, sie werden lebendig und wandeln sich in unglaubwürdige farbliche Arrangements um.
Der noch feine Herbstwind weht zierliche Klänge, angehängte an einzelnen silbernen Fäden des Altweibersommers. Jedes Geräusch klingt wie Vivaldis "Oboenkonzert"
Hören Sie es?
Der Herbst ist gekommen.
ZEIT BLEIB` STEHEN
Warte!
Warte noch
eine kurze Weile
Bleib stehen in der Mitte
meiner Gegenwart
Enfliehe nicht davon
mit den Jahren
in die dunkle Zukunft
hinweg!
Warte!
Ich stehle etwas Tinte
vom abendlichem Himmel,
dann erbitte einwenig Licht
von der Septembersonne,
leihe einige Klänge
vom Frühlingswind aus
und mit warmen Regentropfen
zeichne ich ein paar Noten
auf den Siebenlienien
des Regenbogens auf.
Und hinterher singe ich sie
mit Wärmeworten für dich vor.
Sie werden dich
erwärmen können
an den dunklen
wolkigen Stunden
da, wohin du eilst.
Am Horisont deines Himmels
und deiner Erde.
Zwischem deinem "Jetzt"
und deinem "Morgen"
Oder m e i n e m ?
Warte noch!
Bleib` stehen!
Warte!
Warte noch
eine kurze Weile
Bleib stehen in der Mitte
meiner Gegenwart
Enfliehe nicht davon
mit den Jahren
in die dunkle Zukunft
hinweg!
Warte!
Ich stehle etwas Tinte
vom abendlichem Himmel,
dann erbitte einwenig Licht
von der Septembersonne,
leihe einige Klänge
vom Frühlingswind aus
und mit warmen Regentropfen
zeichne ich ein paar Noten
auf den Siebenlienien
des Regenbogens auf.
Und hinterher singe ich sie
mit Wärmeworten für dich vor.
Sie werden dich
erwärmen können
an den dunklen
wolkigen Stunden
da, wohin du eilst.
Am Horisont deines Himmels
und deiner Erde.
Zwischem deinem "Jetzt"
und deinem "Morgen"
Oder m e i n e m ?
Warte noch!
Bleib` stehen!
DER DÜSTERE HERBST
Herbst - eine weinende Mutter.
Ihr Gesicht - der düstere Tag.
Ire Arme und Hände - Windzüge
Ihr Haar - endlose Regenströme.
Noch zärtlich, noch sanft
von Sonnenstrahlen gestreichelt,
trennt sie sich vom Goldlaub -
ihren geliebten Kindern.
Schmiegt die Blätter
der Erde an
als hätte sie
ans Herz geschmiegt.
Nimmt Abschied
von gerstorbener Zeit
Im Tränentakt
des unendlichen Regens
geht in Trauer ab.
Ihr Gesicht - der düstere Tag.
Ire Arme und Hände - Windzüge
Ihr Haar - endlose Regenströme.
Noch zärtlich, noch sanft
von Sonnenstrahlen gestreichelt,
trennt sie sich vom Goldlaub -
ihren geliebten Kindern.
Schmiegt die Blätter
der Erde an
als hätte sie
ans Herz geschmiegt.
Nimmt Abschied
von gerstorbener Zeit
Im Tränentakt
des unendlichen Regens
geht in Trauer ab.
AN EINER ANSICHTSKARTE